Taiyo Matsumoto

Autor*in

Taiyo Matsumoto

Autor*in

Taiyō Matsumoto, geboren 1967, bedient in seinen Werken ein breites Themenspektrum. Seine Titel bewegen sich zwischen Science-Fiction-Epen, Familiengeschichten und Sportabenteuern. In seiner Studienzeit an der Wako Universität trat Taiyō Matsumoto dem Comic-Seminar bei. Seine Entscheidung, Mangaka zu werden, begründet er mit dem Einfluss seines Cousins und bekannten Mangaka Inoue Santa wie auch mit seiner Faszination an Ôtomo Katsuhiros Manga „Dômu“ („Das Selbstmordparadies“, Alpha Comics). Matsumoto brachte keinerlei Vorkenntnisse mit und lernte die Techniken von Grund auf. Seinen ersten Manga konnte er dennoch bereits während seiner Studierendenzeit im „Afternoon“-Magazin publizieren. Der Durchbruch gelang Matsumoto 1994 mit „Tekkon Kinkreet“, die Sammelbände verkaufen sich in Japan über eine Million Mal. Auf Deutsch erschien die mit dem Eisner Award ausgezeichnete Serie 2019 im Cross Cult Verlag. Seine Werke werden bis heute regelmäßig ins Englische, Französische und Spanische übersetzt. Im Stil des japanischen Mangazeichners finden sich viele europäische Einflüsse. Zu seinen Vorbildern zählt Matsumoto Miguelanxo Prado, Enki Blal und Moebius. Ähnlich wie Jiro Taniguchi („Der spazierende Mann“, Carlsen) bewegt sich Matsumoto erzählerisch und zeichnerisch jenseits des Manga-Mainstreams, doch seine internationale Fangemeinde ist groß. Sicher auch dank seines unkonventionellen und häufig auch surrealen Zeichenstils.

„Matsumoto schildert die Emotionen und die Erlebnisse der Kinder sehr lebensnah und [...] mit großer Feinfühligkeit."

Deutschlandfunk Kultur
25.11.2020

„Feinfühlig erzählt die beachtliche sechsbändige Comicserien „Sunny" von den Träumen und Schicksalen der Kinder."

Badische Zeitung
25.11.2020

Sunny ist ein Manga, dessen Humanismus berührt, dessen brillante Dialoge immer wieder zum Lachen bringen [...].

KommBuch.de
20.01.2021

Ein Manga voll großer kleiner Momente.

Alfonz
01.01.2021
Platz 4 bei Die besten Comics 2020 (Tagesspiegel)