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Sophia Bennett
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Sophia Bennett

Sophia Bennett, geboren 1966, gewann mit ihrem Debüt "Wie Zuckerwatte mit Silberfäden" den Times-Chicken-House-Schreibwettbewerb 2009. Schon mit 20 Jahren wollte sie Schriftstellerin werden, studierte aber zunächst Sprachen.

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Über Sophia Bennett

Sophia Bennett, geboren 1966, gewann mit ihrem Debüt "Wie Zuckerwatte mit Silberfäden" den Times-Chicken-House-Schreibwettbewerb 2009. Schon mit 20 Jahren wollte sie Schriftstellerin werden, studierte aber zunächst Sprachen. Ihre großen Leidenschaften sind Kunst und Design, ihre vier Kinder, Modezeitschriften, Cappuccino, ihr Mann und ihr Beruf (vielleicht nicht unbedingt in dieser Reihenfolge). Sie lebt mit ihrer Patchwork-Familie in London.

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Interview

Frage:

In deinem Buch "Wie Zuckerwatte mit Silberfäden" arbeiten alle Mädchen hart für ihre Ziele, erleiden Rückschläge, und haben am Ende doch auf die eine oder andere Weise Erfolg. „Werdet aktiv“ – ist das dein Rat an junge Frauen?

Sophia Bennett
Sophia Bennett:

Mein Hauptanliegen war, meine Leserinnen zu unterhalten und sie ein bisschen Achterbahn fahren zu lassen. Ich liebe Bücher, die einen in eine andere Welt versetzen. Trotzdem ist meine Geschichte eine sehr persönliche und man kann meine Lebensphilosophie darin finden. Anfangs wollte ich nur erkunden, wie es ist, wirklich kreativ und talentiert zu sein. Deshalb war mein Rat zunächst: „Mach, was du liebst und mach es gut, um der Sache willen. Versuch es nicht, weil du berühmt werden willst, sonst wirst du schrecklich enttäuscht.“ Doch beim Schreiben haben die Mädchen sich verselbstständigt. Und sie haben mich überrascht. Sie wurden mutig und robust und ich war stolz auf sie. Sie haben zusammengehalten und sind füreinander eingestanden. Ich glaube, dass Teenager heutzutage eine enorme Kraft haben. Viel mehr als sie sich selbst bewusst sind. Wenn sie tun, woran sie glauben und dementsprechend handeln, können sie die Welt verändern.

Frage:

Nonie ist ein angenehm freidenkender Teenager mit einer frischen, schnörkellosen Stimme. Ist sie mit ihrer Balance zwischen oberflächlichen Vorlieben, Stilgefühl und moralischem Gewissen dein Ideal eines Teenagermädchens?

Sophia Bennett
Sophia Bennett:

Nonie basiert zum Teil auf meinen Stieftöchtern, die ich wahnsinnig bewundere. Von ihnen hat sie ihr Styling-Selbstbewusstsein bekommen, aber die Mischung aus Oberflächlichkeit und moralischem Gewissen kommt größtenteils von mir, muss ich zugeben. Insgesamt gesehen verkörpern alle vier Mädchen zusammen mein „Ideal“ von einem Teenager, das alles in einer Person zu vereinen wäre ja unerträglich! Ich liebe an Teenagern, dass sie spleenig und ein bisschen anarchisch sind und ihre Fehler haben, sie sehen die Welt auf ihre ganz eigene Weise und eines Tages werden sie sie ändern. Jenny hat den größten Enthusiasmus. Edie kümmert sich am meisten um Notleidende und macht die Welt zu einem besseren Ort. Nonie ist schrullig und sensibel. Und Krähe hat ein einzigartiges geniales Talent und eine Vision, auf die sie total fokussiert ist und die sie zum Leben erweckt. Sie sind allesamt großartig. Aber Nonie ist wahrscheinlich diejenige, mit der ich die meiste Zeit verbringen würde, weil man einfach Spaß mit ihr hat. Und sie weiß, wo man die besten Smoothies bekommt.

Frage:

„Kleider machen Leute“ – mir hat die Botschaft gefallen, dass Wangenknochen und Modellkurven oft mehr mit Haarschnitt und Kleidung zu tun haben als mit dem natürlichen Körper. Ist das die Erkenntnis einer weisen Frau?

Sophia Bennett
Sophia Bennett:

Ich hatte eine sehr elegante Großmutter, Noney, die großartige Wangenknochen hatte und zu sagen pflegte, die seien das Schönste an ihr. Aber das Schönste an ihr waren eigentlich ihre theatralische Lebensanschauung und ihr eigener Stil. Sie pflegte jedes Kleidungsstück mit Sicherheitsnadeln zu versehen, damit es ihrem ganz eigenen Look entsprach. Ich habe herausgefunden, dass die Menschen, die herausstechen, die man bemerkt, diejenigen mit Selbstbewusstsein sind und einem Stil, der zu ihnen passt. Ich liebe es abgöttisch, wenn Leute Mode benutzen, um sich damit gut zu fühlen. Und ich hasse es, wenn Mode dazu benutzt wird, dass sich vor allem Mädchen unzulänglich fühlen. Also schreibe ich über Mode als eine Art Hilfsmittel für das Selbstvertrauen.

Frage:

Krähes Geschichte ist tragische Realität. Dir ist es gelungen, einen unterhaltsamen Teenager-Roman um Mode und Hollywoodglanz mit diesem traurigen, ernsten Thema der Kinder, die in Kriegsgebieten aufwachsen, zu verflechten. Wie hast du dich dieser sehr sensiblen Herausforderung gestellt?

Sophia Bennett
Sophia Bennett:

Vielen Dank! Das hat ewig gedauert. Wirklich. Ich hatte Jahre lang eine Geschichte im Kopf und es wurde allmählich zu einer Mode/Ruhm/Ist-es-gut-berühmt-zu-sein-wenn-du-nicht-wirklich- dafür-gearbeitet-hast?-Geschichte. Dann hab ich die Plakate von den Nachtwanderern in Uganda gesehen und sie haben mich nicht mehr losgelassen. Ich hatte nur sechs Monate, um das Buch zu schreiben, deshalb habe ich einfach beide Geschichten kombiniert. Ehrlich gesagt dachte ich, dass es total verrückt wäre. Und ich habe 17 Fassungen für die Anfangskapitel gebraucht, bis ich den richtigen Weg gefunden habe, Nonie, Jenny und Edie mit Krähe zusammenzubringen. (Und dann habe ich noch mal 17 Fassungen gebraucht, um die Geschichte zu Ende zu bringen.) Im Hinterkopf hatte ich immer meine Kinder. Sie hassen es, wenn ich anfange zu predige und ihnen sage „Setzt euch mit diesem wichtigen Thema auseinander“. Aber sie mögen es, wenn ich sie informiere, was in der Welt vor sich geht und sie sich ihre eigenen Gedanken machen können. Deshalb habe ich hart daran gearbeitet, dass die Geschichte leicht und nicht belehrend wird. Trotzdem dachte ich immer, wenn ich mein Manuskript jemandem aus dem Verlagsgeschäft zeige, würde er sagen „Du kannst entweder die Modegeschichte oder die Uganda-Geschichte erzählen, aber nicht beides gleichzeitig“. Deshalb war ich völlig perplex, dass jeder die Art, wie beides zusammengehört, liebt und versteht.

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