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Autoreninterview mit Vanessa Riese

Vanessa Riese wurde Mitte der 80er Jahre in der Großmetropole Berlin geboren. Schon von klein auf war sie eine begeisterte Leseratte und schrieb im Alter von fünfzehn Jahren, damals noch mit Füller, ihre ersten Geschichten auf – doch erst viel später sollte ein Roman daraus entstehen. Wenn sie einmal nicht hinter der Tastatur sitzt, dann folgt sie ihrer zweiten großen Leidenschaft, dem Fußballschauen. Zusammen mit ihren beiden Katzen lebt sie in Berlin und arbeitet in der Forschung.

Welches Mädchen möchte nicht einmal einer Fee oder einem Einhorn begegnen?

Warum schreibst Du?

Die Frage ist gar nicht so einfach. Vielleicht beginne ich mal am Anfang. Ich war schon früh eine begeisterte Leseratte. Die ersten Schreibversuche habe ich mit fünfzehn oder sechzehn gestartet. Damals in ganz normalen Schulheften und handschriftlich mit Füller. 64 Seiten waren das damals (die Hefte besitze ich als Erinnerung immer noch). Danach bin ich eher wieder zum Lesen übergegangen. Bis zu dem Tag, an dem ich Impress für mich entdeckt habe und der Wunsch aufkam, eines Tages dort ebenfalls Autorin sein zu dürfen. Das war ein Traum, den ich mir heute erfüllen konnte. Dank der Hilfe von großartigen Menschen.

Wie läuft Dein Schreibprozess ab?

Meistens nehme ich mir dafür feste Zeiten. Das sind vor allem der Sonntagvormittag und die späten Abende in der Woche. Dienstag und Donnerstag schaffe ich es öfter schon um acht, nachdem alles erledigt ist. Es kann aber auch sein, dass ich erst nach 23:00 Uhr beginne. Was für mich dabei aber unerlässlich ist, ist, dass es nie ruhig im Raum ist. Ich hasse Stille und habe daher immer eine Serie auf dem PC im Hintergrund laufen. Damit es mich aber nicht ablenkt, höre ich nur Serien oder Folgen, die ich bereits kenne. Mein größtes Laster ist jedoch, dass ich mich schnell ablenken lasse, daher versuche ich gerade, zu lernen, organisierter ans Schreiben heranzugehen. An einigen Tagen gelingt mir das sehr gut, an anderen weniger.

Wie bringst Du das Schreiben und Dein restliches Leben unter einen Hut?

Puh, das ist eine wirklich sehr gute Frage. Ich muss zugeben, dass das nicht immer ganz einfach ist. Wie ich bereits oben sagte, kann es vorkommen, dass ich wirklich erst ganz spät am Abend zum Schreiben komme. Nicht immer die ideale Zeit, aber ich gehe ganz normal acht Stunden am Tag arbeiten. Je nachdem, ob ich Fußball schaue, kann es sein, dass ich spät zu Hause bin. Dafür habe ich dann das Glück, dass ich so lange aufbleiben kann, wie ich es schaffe. Meinen Katzen Logan und Phoebe ist es egal, wann ich ins Bett gehe ;).

Ich muss gestehen, dass ich viel Respekt für uns Autoren habe und uns bewundere, dass wir unseren normalen Alltag so gut mit unserem Hobby verbinden können. Jeder, der schon einmal etwas zu Papier gebracht hat, weiß, dass Schreiben nicht gerade immer leicht von der Hand geht und auch Zeit braucht.

Was dadurch bei mir aber leider der Fall ist: Ich werde nie so viele Bücher schreiben können, wie ich es gern täte. Es geistern so viele Ideen in meinem Kopf herum, die einfach warten müssen.

In Deinem neuen Impress-Roman "Die wundersame Welt der Fabelwesen. Abigail & Darien" widmest Du Dich dem Thema Fabelwesen. Wie kam es dazu?

Ich bin seit meiner Kindheit ein großer Fan des Filmes "Das letzte Einhorn" (das Buch habe ich erst Jahre später gelesen). Daher waren Fabelwesen für mich schon immer faszinierend. Noch viel mehr habe ich die griechischen Göttersagen verschlungen und da kommen ja einige Fabelwesen vor. Eines Tages hatte ich dann die Idee, über eine Welt zu schreiben, in der Fabelwesen ganz normal in den Alltag gehören. Und mal ganz ehrlich, welches Mädchen möchte nicht einmal einer Fee oder einem Einhorn begegnen? Mutige Mädchen bevorzugen vielleicht einen Ritt auf einem Drachen, aber fest steht, sie strahlen einfach ein Stück Magie und vor allem Faszination aus.

Was macht Deine Hauptfigur Abigail in Deinen Augen einzigartig?

Das ist aber gemein, dass ihr mir hier diese Frage stellt, denn das sollen ja die Leser selber herausfinden. Aber ich kann hier vielleicht verraten, dass Abigail an der einen oder anderen Stelle anders reagiert, als man es vielleicht aus Jugendbüchern gewohnt ist. Ich möchte, dass sich der Leser überraschen lässt. 

Welchen Ort aus Deiner Geschichte "Die wundersame Welt der Fabelwesen. Abigail & Darien" würdest Du gerne selbst mal erkunden und warum?

Einen Ort in meinem Buch möchte ich unbedingt besuchen. Er ist einfach süß und magisch und ich weiß einfach, dass fast jedes weibliche Wesen und vielleicht sogar echte Kerle sich dort sehr wohlfühlen würden. Aber ich möchte doch die Spannung nicht wegnehmen, meine Leserinnen und Leser sollen diesen Ort für sich besuchen. Zusammen mit Abigail. Übrigens habe ich für die, die diesen Ort erraten, eine kleine Überraschung parat ;).

Welche Rolle spielen Literaturblogs für Dich und Dein Lesen, aber auch für Dein Schreiben?

Für mich spielen Literaturblogs eine wirklich große Rolle. Das ist Leben. Hier wird die Liebe zu den Büchern gezeigt, darüber diskutiert und gesprochen. Ich selber habe als Bloggerin begonnen und dadurch die Impress-Bücher erst kennengelernt. Und als ich meine Zeit mit Lesen und dem Blog verbracht habe, habe ich jeden Monat alle Neuerscheinungen meiner jetzigen Kolleginnen gelesen. Daher weiß ich auch, wie die andere Seite ist. Was das für mich und das Schreiben bedeuten wird, weiß ich noch nicht genau. Ich bin nun auf der Autoren-Seite und freue mich schon auf die Arbeit mit den Blogs. Es wird neu und aufregend und ich hoffe, dass ich als Autorin gut aufgenommen werde. Nur wenn die Bloggerinnen und Blogger über mein Buch schreiben und darüber berichten, kann es in der Welt der Bücher verbreitet werden. Es wird ein Abenteuer, eine Reise, auf die ich mich sehr freue.

Kannst Du denn schon verraten, auf was sich Deine Fans als Nächstes freuen dürfen? Hast Du weitere Projekte in Planung?

Mittlerweile ist wirklich das eingetreten, was ich mir nie erträumt oder erhofft hätte. Ich habe so viele Ideen, dass ich gar nicht weiß, was ich am liebsten schreiben würde. Aber drei Dinge liegen mir im Moment sehr am Herzen. Leider liegen alle noch in der Zukunft. Vieles hängt vom Erfolg von »Die wundersame Welt der Fabelwesen« ab. Als Debütautorin muss man sich ja erst einmal beweisen und seinen Platz finden.

Daher hoffe ich, dass die Mädels und Jungs da draußen gemeinsam diese Reise zu etwas ganz Besonderem machen und wir vielleicht zusammen was erreichen können. Das wäre magisch <3.

Danke für das Interview, liebe Vanessa!

 

Tags: Impress
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Vanessa Riese

Vanessa Riese wurde Mitte der 80er Jahre in der Großmetropole Berlin geboren. Schon von klein auf war sie eine begeisterte Leseratte und schrieb im Alter von fünfzehn Jahren, damals noch mit Füller, ihre ersten Geschichten auf - doch erst viel später sollte ein Roman daraus entstehen.