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Autoreninterview mit Stefanie Diem

Stefanie Diem arbeitet und lebt gemeinsam mit ihrer Familie im Allgäu. Schon als kleines Kind verfügte sie über eine lebhafte Fantasie und dachte sich die tollsten Geschichten aus, die sie zu Papier brachte, sobald sie schreiben konnte. Das Schreiben hat sie seither nicht mehr losgelassen und zählt neben dem Lesen zu ihren größten Leidenschaften.

ICH LIEBE das Schreiben!

Warum schreibst Du?

Die Frage ist leicht zu beantworten: Weil ich muss. *lach* Es klingt vielleicht dumm, aber es ist so. Ich habe mir selbst schon oft die Frage gestellt, wieso ich eigentlich schreibe, und unter anderem auch versucht, es zu lassen – einfach weil ich mit einem Projekt nicht vorwärtskam, eine Blockade hatte oder weil ich mir selbst Stress gemacht habe –, ABER ich konnte nicht aufhören! Sobald ich ein angefangenes Manuskript beiseitelegte und mich länger nicht mehr mit dem Schreiben befasste, spukte plötzlich eine neue Idee in meinem Kopf herum, die mich nicht mehr losließ, oder die Figuren aus dem liegengelassenen Projekt kamen mir wieder in den Sinn. So konnte ich gar nicht anders und musste diese Gedanken zu Papier bringen. Und es ist ja nicht so, dass ich es nicht mag. Ganz im Gegenteil, ICH LIEBE das Schreiben! Ich kann in eine von mir geschaffene Welt eintauchen, meine ganz eigene Realität kreieren und für eine Weile allen Sorgen und Problemen entfliehen.

Wie läuft Dein Schreibprozess ab?

Eigentlich recht chaotisch. :-) Am liebsten mag ich es, wenn ich nicht so genau weiß, wie es weitergeht, und meinen Figuren freie Hand lasse. Aber das endet oft in riesigem Chaos! Und bei den "Fairies" wäre das gar nicht möglich gewesen, denn bei mehreren Bänden verliert man dann doch leicht den Überblick. Außerdem stellte ich schnell fest, dass ich die Hintergrundgeschichte der "Fairies" ganz genau planen musste, damit es nirgends Abweichungen gibt, denn die alte Legende zieht sich wie ein roter Faden durch alle Bände. Ich würde also sagen, mein Schreibprozess läuft so ab, dass ich so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig plotte. Damit gebiete ich der Chaotin in mir wenigstens ein bisschen Einhalt! 

Wie bringst Du das Schreiben und Dein restliches Leben unter einen Hut?

O ja, wie bringe ich das eigentlich unter einen Hut? Ich bin aktuell in Elternzeit und mit einem Kleinkind gesegnet, das sehr viel Aufmerksamkeit und Liebe von mir fordert, was unglaublich schön ist und was ich wahnsinnig genieße. Und Gott sei Dank schläft selbiges Kleinkind zum Glück nachmittags noch zwei bis zweieinhalb Stunden (ich darf gar nicht daran denken, was ich mache, wenn das nicht mehr so ist *lach*) und geht auch abends zeitig ins Bett. Dann kann ich loslegen und schreiben. Außerdem bin ich froh, einen Mann an meiner Seite zu haben, der mich unterstützt und mir den Rücken freihält, wo er kann. Und ich habe meine Eltern und Schwiegereltern, die sich mit Freuden um ihren Enkel kümmern, wenn die Mama sich hinter den Laptop klemmt. Das ist sehr viel wert und eine riesige Hilfe!

Hast Du noch weitere Projekte geplant?

Für 2017 bin ich mit den "Fairies" komplett ausgelastet, aber ich habe bereits jetzt schon wieder Ideen für neue Projekte, die ich mit Sicherheit danach in Angriff nehmen werde! Wie ich bei Frage eins schon sagte, muss ich schreiben. Geht gar nicht anders. :-)

Was bedeutet Lesen für Dich?

Lesen heißt für mich entspannen, komplett abschalten. Es ist anders als das Schreiben, hier kann man sich überraschen lassen, weiß nicht, was passiert, lernt andere Charaktere kennen … Lesen ist einfach schön! Ich habe schon immer gern gelesen und glaube, dass Lesen und Schreiben irgendwie miteinander verbunden sind. Ich kenne keinen Autor, der nicht gern liest. Eine Symbiose. :-)

In Deinem Roman "Fairies: Kristallblau" geht es, wie der Titel schon verrät, um Fairies. Wärst Du gerne eine Fairy und warum?

Zuerst einmal: Meine Fairies sind keine typischen Feen, wie man sie aus den Märchen kennt. Es sind uralte, wunderschöne und überaus magische Wesen, den Menschen nicht unähnlich und doch irgendwie anders. Und natürlich wäre ich manchmal gern eine Fairy. Wer nicht? Toll aussehen, übernatürliche Kräfte besitzen, Mitglied einer geheimen Gesellschaft sein – wer möchte das nicht einmal? Jedoch muss man sich auch überlegen, was man aufgeben müsste, um eine Fairy zu werden. Meine Protagonistin Sophie hat lange mit sich gerungen und es war nicht leicht für sie, ihr bisheriges Leben aufzugeben. Und ich weiß, dass sie nicht immer nur glücklich mit ihrer Entscheidung ist. Aber sie genießt auch die Vorzüge ihres Fairy-Lebens, gar keine Frage. Und ohne diese Entscheidung wären sie und Taylor – nein, mehr sage ich nicht. :-) Aus diesem Grund kann ich die Frage nicht eindeutig mit Ja oder Nein beantworten. Mein aktuelles Leben würde ich für nichts auf der Welt aufgeben, vor allem nicht meine Familie, aber das muss ich zum Glück auch nicht. Denn um in die Rolle einer Fairy zu schlüpfen, muss ich nur den Computer hochfahren und losschreiben. :-)

Wir bedanken uns für das tolle Interview bei Stefanie Diem, der Impress-Autorin von "Fairies", einer Reihe voller Schönheit!

Tags: Impress
Stefanie Diem

Stefanie Diem

Stefanie Diem arbeitet und lebt gemeinsam mit ihrer Familie im Allgäu. Schon als kleines Kind verfügte sie über eine lebhafte Fantasie und dachte sich die tollsten Geschichten aus, die sie zu Papier brachte, sobald sie schreiben konnte.

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