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News und Aktionen

Blogger des Monats November 2016

Was hat das Backen mit dem Bloggen zu tun? Was ist der Bloggersquad? Bianca Schneider von Literatouristin beantwortet diese und viele weitere Fragen, denn sie ist unsere Bloggerin des Monats November.

Wie kam es dazu, dass Du Dich 2013 zur Gründung Deines Blogs "Literatouristin" entschieden hast?

Bianca-LiteratouristinDie Liebe zu Geschichten war schon immer da. Für mich waren und sind Bücher so viel mehr als ein bloßer Zeitvertreib aus Druckerschwärze und Papier. Meine Mutter musste mir oft stundenlang vorlesen, als ich noch ein kleines Mädchen war. Und als ich dann selbst lesen konnte, habe ich oft heimlich bis in die frühen Morgenstunden unter der Bettdecke ein Buch nach dem anderen verschlungen.
Irgendwann im Sommer 2013 habe ich dann ganz spontan beschlossen, dass ich meine Leidenschaft für Bücher irgendwo ausleben und mich mit anderen Leseverrückten und Buchverliebten austauschen möchte - also gründete ich spontan einen Blog namens "Zwischen Seiten und Welten". Aber die damalige Website bot mir nicht die Möglichkeiten, die ich mir wünschte, weshalb der Blog am 7. Oktober 2013 auf Wordpress umzog und den neuen Namen "Literatouristin" erhielt. Seitdem tobe ich mich dort so richtig aus, stelle neuen Lesestoff vor, berichte über Bücher im Allgemeinen und Besonderen und plaudere über das manchmal ziemlich verrückte Leben als viellesende Buchbloggerin.

Bei Dir liest man auf Facebook und Instagram oft vom Bloggersquad. Kannst Du uns verraten, was sich dahinter verbirgt?

Der Bloggersquad ist eins der besten Dinge, das mit dem Bloggen seinen Weg in mein Leben gefunden hat. Dabei handelt es sich um eine zehnköpfige Truppe von wundervollen und herzlichen Buchbloggerkolleginnen und -kollegen, die zu meinem großen Glück mittlerweile sehr gute Freunde und fast schon meine Bloggerfamilie geworden sind. Wir teilen die Liebe zum Lesen und Bloggen und sind auch sonst auf einer Wellenlänge, obwohl wir ein buntgemischter Haufen sind.
Da wir in ganz Deutschland verteilt leben, halten wir hauptsächlich über das Internet oder per Whatsapp Kontakt. Nichtsdestotrotz treffen wir uns natürlich auch im echten Leben. Wir gehen zum Beispiel gemeinsam zu Veranstaltungen - wie zur Potternacht im Carlsen-Verlag. Es ist einfach immer grandios und lustig, wenn der Bloggersquad zusammenfindet.

Du backst sehr gerne und manchmal geht auch etwas schief. Wenn man das auf deinen Blog überträgt: Gab es da schon mal etwas, das so richtig blöd gelaufen ist?

Ja, einmal ist mir zum Beispiel tatsächlich die Website abgestürzt. Das Problem selbst war schnell behoben. Allerdings war der Blogartikel, an dem ich zu dem Zeitpunkt schrieb, leider weg - ohne Sicherheitskopie. Das war für mich ziemlich tragisch, da es ausgerechnet der Betrag zum Thema "Genres und Kategorien" war, ein Artikel, in dem sehr viel Recherchearbeit steckte und den ich bereits stundenlang abgetippt hatte. Da blieb mir nichts anders übrig, als ihn nochmal neu zu schreiben.
Außerdem ging einmal ein halbfertiger Beitrag online. Leider war er noch nicht vollständig ausgearbeitet, aber ich hatte den Beitrag trotzdem schon getimet, damit ich es nicht vergesse. Dummerweise kam ich nicht dazu, ihn fertig zu schreiben. Zum Glück ist mir der Fehler relativ schnell aufgefallen und ich konnte den Beitrag unterwegs am Handy bearbeiten und fertigstellen.


Was ist Dir bei Deinen eigenen, was bei den Rezensionen anderer Blogger besonders wichtig?

Am wichtigsten ist mir, dass man sich mit dem Buch, dass man rezensiert, ehrlich und intensiv auseinandersetzt. Jede Geschichte hat das Potenzial unser Leben, Denken und Handeln positiv zu beeinflussen und als Leser und Rezensent sollte man sich immer darauf einlassen. Eine Rezension auf einem Buchblog ist, anders als eine Rezension in einer Zeitung, immer eher subjektiv. Der Buchblogger erzählt, wie er das Buch fand, was die Figuren und die Handlung bei ihm auslösten, was ihm gefiel und was nicht. Das macht eine Blog-Rezension zu etwas Persönlichem und damit eher zur Buchempfehlung eines Freundes. Des Weiteren kann man sich unter jeder Rezension mit anderen Lesern austauschen. Man setzt sich als Schreibende sowieso intensiver mit den Figuren, der Handlung und den Orten in der Geschichte auseinander - und dadurch wird auch das Lesen selbst viel intensiver und bekommt eine ganz neue Qualität. Ein Buchblog ist letztlich die Möglichkeit, sich als Leseratte so richtig auszuleben. Authentizität und Leidenschaft machen für mich einen gelungen Buchblog aus.

Hat sich Dein Blog im Laufe der Jahre verändert? Wenn ja, inwiefern?

Auf dem Blog hat sich einiges verändert. Vom Layout bis zur Art und Weise, wie ich ein Buch vorstelle. Als ich mit dem Bloggen anfing, hatte ich noch nicht die geringste Ahnung davon, wie man eine ansprechende Website gestaltet. Die "Urform" des Blogs war völlig überladen, viel zu bunt und lud nicht wirklich zum längeren Verweilen ein. Erst mit der Zeit entwickelte ich ein Gespür dafür, wie man eine Seite im Netz aufbaut und worauf man achten muss. Eine weitere Sache, die sich geändert hat, sind meine Rezensionen. Früher schrieb ich sie so, wie ich es im Deutschunterricht gelernt hatte: Fließtext, Handlung, Bezüge zum Autoren, Analyse. In den Fußnoten nannte ich dann die Eckdaten zum Buch, wie die Seitenstärke, den Preis und den Verlag. Auf einem Buchblog, der hauptsächlich Jugendbücher und Bücher für Junge Erwachsene vorstellt, empfand ich diese klassische Methode irgendwann als unvorteilhaft und deplatziert. Deshalb begann ich, meine Rezensionen umzustrukturieren und anzupassen.

Leseanregungen gesucht? Welche Bücher aus unserem Programm Bianca anderen Lesern empfehlen würde, siehst Du unten.

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