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Herr Werner wird zum Dieb
Wie ein Hausmeister „verbotene Kunst“ vor den Nazis rettete
Wilhelm Werner arbeitet in der Hamburger Kunsthalle – als Hausmeister kennt er die Künstlerinnen und Künstler, hilft bei Ausstellungen und erlebt das pulsierende Kunstleben hautnah. Doch als die Nationalsozialisten beginnen, sogenannte „entartete Kunst“ aus den Museen zu entfernen und zu vernichten, fasst Herr Werner einen mutigen Entschluss: Er stiehlt sieben Gemälde der Malerin Anita Rée aus dem Depot und versteckt sie in seiner Dienstwohnung direkt in der Kunsthalle. Trotz mehrerer Durchsuchungen dort bleiben die Bilder unentdeckt und überstehen so den Krieg.
Nach Kriegsende bringt Herr Werner die geretteten Werke zurück ins Museum. Über seine couragierte Tat spricht er nie öffentlich – er bleibt ein stiller Held. Die Autorin Andrea Offermann hat durch Gespräche mit Familienmitgliedern von Wilhelm Werner, Recherchen in Archiven und in der Hamburger Kunsthalle seine Geschichte rekonstruiert und sie in ein wunderbares Kinderbuch umgesetzt. Es erzählt auf zugängliche Weise davon, dass es in dunklen Zeiten mutige Menschen braucht – damals wie heute.
• Wahre Geschichte eines mutigen Menschen, der sich auf seine Weise den Nazis entgegenstellte
• Einblick in die dunkle Zeit der NS-Kulturpolitik und die Verfolgung „entarteter Kunst“
• Geeignet für junge Leser*innen ab 10 Jahren
• Ergänzt mit einer Erläuterung der historischen Hintergründe
Eine bewegende Geschichte über Mut, Kunst und Zivilcourage