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Tops und Flops beim Einschicken eines Manuskripts im Verlag

Das Impress-Lektoratsteam hat für Dich die Tops und Flops beim Einschicken eines Manuskripts zusammengestellt. So kommt Dein Buch sicher beim Verlag an!

Tops

Kenne den Verlag!

Die Wahl des passenden Verlags für mein Manuskript ist essenziell! 2012 zählte das Statistische Bundesamt 2.209 Verlage in Deutschland (börsenblatt.net) und jeder hat eine eigene, spezielle Programmausrichtung. Indem ich mein Projekt nur an ausgewählte Verlage sende, zu denen mein Roman passt, entlaste ich nicht nur die Verlage, sondern erhöhe meine Chancen auf eine erfolgreiche Veröffentlichung meines Romans.

Bleibe in Erinnerung

In einem Verlag gehen täglich sehr viele unveröffentlichte Manuskripte zum Prüfen ein. Damit mein Projekt im Kopf der Lektor*innen bleibt, brauche ich ein personalisiertes Anschreiben. Eine Ein-Satz-Mail mit Anhang (»Hiermit reiche ich Ihnen mein Manuskript ein, das Sie im Anhang finden.«) genügt da nicht. Wenn ich aber zeige, dass ich mich mit dem Verlag, dem ich mein Manuskript einreiche, auseinandergesetzt habe und dass ich ihn sogar tatsächlich zu schätzen weiß ;), macht es den Lektor*innen gleich doppelt so viel Spaß, das Manuskript zu prüfen!

Das Wichtigste auf den ersten Blick

Lektor*innen haben nur wenig Zeit, sich einen ersten Überblick über mein Projekt zu verschaffen. Der erste Eindruck zählt und entscheidet darüber, ob mein Manuskript auf dem »Interessant«-Stapel landet und noch mal eingehend geprüft wird. Damit das möglich ist, sollte ich die wichtigsten Fakten schon auf den ersten Blick liefern: Wer bin ich? Warum reiche ich diesem Verlag mein Manuskript ein? Welchem Genre widmet sich mein Text? Und was ist mein Story-Pitch?

Timing ist alles!

Unverlangt eingesandte Manuskripte werden immer geprüft, egal, wann sie eintreffen. Doch wenn ich nicht ganz so lange warten will, schicke ich mein Manuskript nicht zu den Stoßzeiten ein. Welche das sind? Die Frankfurter und Leipziger Buchmesse sowie nach Weihnachten. :)

Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen ...

Alle nötigen Dokumente beisammen?

  1. Persönliches Anschreiben? 

  2. Vita? 

  3. Aussagekräftiges Exposé

  4. Leseprobe oder gesamtes Manuskript? 

Dann kann es ja losgehen!

 

Flops

Die Manuskript-Flut

Verlage werden regelrecht von Manuskripten überflutet. Das digitale Imprint Impress ist ein E-Book-Label des Carlsen Verlags und publiziert in den Bereichen Young Adult, Romance und All Age Fantasy ab 14 Jahren. Wenn ich Impress einen Erotikroman oder ein Bilderbuch für Kinder einreiche, ist eine Absage meines Projekts also vorprogrammiert. Und sind wir mal ehrlich: Jede Absage, die ich bekomme, tut weh und weckt Selbstzweifel. Ich schütze mich vor einer Vielzahl entmutigender Absagen, wenn ich mein Manuskript nur bei Verlagen einsende, die sich auch dem Genre widmen, in dem ich schreibe.

Den Weckruf verschlafen ...

*Yeah!* Ich habe ein Angebot von einem Verlag für mein Manuskript erhalten. Das ist großartig – und verlangt nach einem Weckruf bei den anderen Verlagen, denen ich mein Manuskript eingereicht habe. Damit mache ich einen guten Eindruck, weil ich 1.) zeige, dass ich erfolgreich bin, 2.) Verständnis dafür habe, dass die Arbeitsbelastung bei Verlagen so hoch ist, dass sie eventuell noch nicht zum Prüfen meines Manuskripts gekommen sind, und – und das ist das Wichtigste – 3.) den anderen Verlagen die Möglichkeit gebe, mir ein besseres Angebot zu machen. ;)

Dateinameneinheitsbrei

Ich habe alle Dateien beisammen und als Mailanlagen hochgeladen? Check! – Und ich habe die Dokumente ganz übersichtlich benannt als »Vita«, »Exposé«, »Leseprobe«, usw.? Fail :/

Übersichtlich wird es erst, wenn jedes Dokument zusätzlich meinen Autorennamen und den Arbeitstitel meines Projekts trägt. Schließlich wird es bei dreißig Dateien auf dem Lektorats-E-Reader, die alle gleich heißen, sehr schwer, die richtige Vita dem richtigen Roman zuzuordnen …

Leseprobenhäppchen

Die meisten Leser*innen entscheiden nach den ersten 5-10 Prozent eines Romans, ob er gut ist und sie ihn weiterlesen bzw. kaufen wollen. Ein starker Romananfang ist also entscheidend, auch für Lektor*innen beim Prüfen eines Manuskripts. Wenn ich dem Verlag also verschiedene Lesehäppchen von meinen Lieblingsszenen einreiche oder ein Kapitel aus der Mitte meines Romans, kann ich davon ausgehen, dass ich keine positive Antwort auf mein Manuskriptangebot erhalte. Im besten Fall fragt der Verlag noch meinen Romanstart an – im schlimmsten habe ich die eine Chance, positiv mit meinem Manuskript aufzufallen, verwirkt, weil ich die falschen Passagen eingereicht habe.

Wir wünschen Dir viel Glück bei Deiner Verlagssuche!

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