Rachel Ward

Autor*in
Rachel Ward

Rachel Ward

Autor*in

Rachel Ward, 1964 geboren, wuchs in der Grafschaft Surrey südlich von London auf und studierte in Durham Geografie. Erst mit 40 Jahren widmete sie sich dem Schreiben. Ihr Debüt Numbers – Den Tod im Blick ist international vielfach ausgezeichnet und 2011 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert worden. Die daraus entstandene Numbers-Trilogie wurde weltweit zum Bestseller. Rachel Ward lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Bath, England.

Weitere Informationen unter: www.rachelwardbooks.com

"Wer Spannung, Drama und richtige Action liebt, für den ist dieser Thriller genau richtig."

Berliner Kurier

"Ein packendes Finale."

Forum Jugendliteratur im BLLV
24.07.2012

"Ein Buch voller dunkler Geheimnisse."

bn.bibliotheksnachrichten
01.07.2014

"Ein unglaublich spannendes und mitreißendes Buch, fast noch einen Tick besser als der erste Band."

Maedchen.de

"Toller Abschluss der Trilogie, der keine Fragen offen lässt."

fanatsybuch.de
01.11.2012

"Empfehlenswert!"

ekz bibilotheksservice
19.10.2015

"Man möchte das Buch bis zum Ende [...] nicht mehr aus der Hand legen. Bestes Kopfkino."

Münchner Merkur

"NUMBERS - DEN TOD IM GRIFF stellt einen gelungenen Abschluss der Trilogie dar."

Nordsee-Zeitung
13.03.2013

"Beeindruckender Auftakt einer neuen Trilogie, ein Muss für alle Lesefreunde."

Bremer
20.11.2015

"Eine ereignisreiche und tempogeladene Zukunftsvision."

Märkische Oderzeitung

"Eine begeisterte Leseempfehlung von mir!"

imnamendererdbeere.blogspot.de
20.05.2013

"Voll aberwitziger und schräger Einfälle vermittelt dieses kleine Pappbilderbuch den großen Spaß an der Sprache."

buchzeit.at
01.03.2016

"Bei aller Härte aktueller Themen beeindruckt Ward mit ihrer jugendgerechten Sprache - ungeschönt und einfühlsam."

Stuttgarter Nachrichten

Ein Buch, das mich in seinen Sog gezogen hat und mich nicht mehr los ließ."

mem-o-ries.de
23.11.2013

"Für jeden, der schon den ersten Teil großartig fand, [...] ein absolutes Muss."

Alliteratus.de

"Drowning ist ganz anders als alles, was ich bisher gelesen habe."

his-her-books.blogspot.de
23.11.2013

"Ein rasanter Thriller, der wichtige Fragen aufwirft [...]. Voller überraschender Wendungen bis zum Schluss."

Brigitte Extra Taschenbuch

"Eine starke und bewegende Lektüre, die deinen Herzschlag rasen lässt. Ein herausragender Roman, volle Punktzahl!"

Magic of Reading Blog

"[Drowning] ließ mich fröstelnd und manches Mal nach Luft ringend zurück."

nightingale-blog.net
24.11.2013

"Der Psychothriller NUMBERS - DEN TOD IM BLICK, Debütroman der 46-jährigen Britin Rachel Ward, reißt mit."

Süddeutsche Zeitung

"Ein brillantes Finale der Serie, das ich definitiv empfehle."

The Overflowing Library Blog

"Drowning ist eine Geschichte von Liebe, Vertrauen, Ohnmacht und Schuld, die den Leser auf eine ganz eigene Weise in ihren Bann zieht."

zwei-sichten-auf-buecher.blogspot.de
22.11.2013

"Packend und ergreifend ist diese Geschichte. [...] Ein Mystery-Thriller mit Tiefgang."

Darmstädter Echo

"Spannend!"
Mädchen

Mädchen
21.05.2012

"Ihre Worte gehen eiskalt unter die Haut, lassen einen mit einer Gänsehaut an den Seiten kleben."

leselurch.de
05.12.2013

"Atemloses Roadmovie, Liebesgeschichte und Thriller in einem - ein Romandebüt, auf das man getrost zählen darf."

Focus Schule

"... das fulminante Ende einer der spannendsten Trilogien, die ich je gelesen habe."

fantasie-und-traeumerei.blog.de
01.05.2012

"Für mich eine klare Leseempfehlung."

Irveliest.wordpress.com
09.12.2013

"...eins ist sicher: Wards NUMBERS ist spitzenmäßig."

Los Angeles Times

" ... Rachel Ward hat einen wirklich schönen Abschluss geschaffen, dessen Spannungskurve stetig stieg ..."

buchsammlerin.de
01.06.2012

"Rachel Ward ließ mich das ganze Buch über die Luft anhalten."

meinelieblingsbooks.blogspot.co.at
14.12.2013

"Ward demonstriert herausragenden Umgang mit ihrem Handwerk."

Publishers Weekly

"Ein würdiger Abschluss der Numbers-Trilogie!"

jugendbuchtipps.blogspot.de
01.06.2012

"Ihr Netz aus sich stetig steigender Spannung und Nervenkitzel umhüllte mich und zog sich mit jeder gelesener Seite etwas fester."

kathrineverdeen.blogspot.de
27.12.2013

"Intelligent und lebensnah."

The Guardian

"Rachel Ward hat mit diesem letzten Band einen wirklich schönen Abschluss geschaffen."

buecherkinder.de
01.06.2012

"Dabei erzeugt die Autorin mit ihren geschickt gewählten Worten eine düstere und mysteriöse Atmosphäre, die mich ab der erste Seite gefangen genommen und nicht mehr los gelassen hat."

steffis-und-heikes-lesezauber.blogspot.de
09.01.2014

"Unglaublich fesselnd."

The Telegraph

"Klare Leseempfehlung, nicht nur für Jugendliche."

mein-bücherregal.de
01.07.2012

"Die Spannungskurve steigt im Laufe der Geschichte ins Unermessliche, die Charaktere sind interessant und haben viele Ecken und Kanten und Wasser sieht man zum Schluß mit ganz anderen Augen."

buecherzauber.blogspot.de
11.01.2014

"Eines der spannendsten und tiefgehendsten Bücher, die ich kenne."

Miriam, 12 Jahre, Mitglied im Leseklub der Buchhandlung Sternschnuppe in Hannover

"Das große Finale einer der spannendsten Trilogien."

kjmbefr.ch
01.09.2012

"Für diesen packenden Thriller brauchen die Lesenden starke Nerven."

querlesen.ch
01.01.2014

"Ein packender Pageturner, der garantiert für einen Leserausch sorgt."

BANGERANG

"Nervenkitzel und Herzrasen sind auf jeden Fall vorprogrammiert im großen Finale der Erfolgstrilogie."

deutschmagazin.de
01.08.2012

"Ein Buch voller dunkler Geheimnisse"

bn.bibliotheksnachrichten
01.07.2014
Leeds Book Award
Lese-Hammer

NUMBERS – DEN TOD IM BLICK ist ein außergewöhnliches Jugendbuch, weil es scheinbar Unvereinbares zusammenbringt. Wie schafft man es, einen Erstling zu schreiben, der packend und spannend wie ein Thriller ist, eine unglaubliche emotionale Wucht hat und dazu subtil philosophisch ist?

NUMBERS zu schreiben hat mir wirklich großen Spaß gemacht, obwohl mir hinterher nicht klar war, um welche Art von Buch es sich eigentlich handelt und wer die Geschichte überhaupt lesen möchte. Ich glaube, mir hat die Grundidee gefallen, die einen sofort und unmittelbar reinzieht und die für jeden von Bedeutung ist – die Charaktere und die Handlung kamen erst danach.

Jems Gabe, die sie als Last empfindet, dominiert ihr ganzes Leben und macht sie zur Außenseiterin. Ihre Schilderung ist sehr sensibel und eindringlich. Weil es ein Gefühl ist, das Sie kennen?

Nun, ich besitze nicht Jems Gabe (Obwohl: Wenn es so wäre, könnte ich es ja nicht sagen, oder?), aber ich kann ihre Einsamkeit sehr gut nachempfinden. Als Kind und Jugendliche war ich sehr schüchtern und weiß deshalb genau, wie es sich anfühlt, abseits und außen vor zu sein.

Und dennoch sehnt sich Jem nach dem, was sie meidet. Nämlich enge Bezugspersonen, Freunde, Familie. Ein ganz normales Leben. In dieser Zwickmühle steckt sie aufgrund ihrer Fähigkeit. Ist Wissen/Talent/Begabung, also etwas vordergründig Positives, für Sie ambivalent?

Ihre Gabe macht Jem „besonders“, aber sie isoliert sie auch und ich denke, sie ist eher Fluch als Segen. Und dennoch lernt Jem etwas über sich selbst und andere Menschen (den Wert von Freundschaft und Liebe zum Beispiel, das, was man hat, schätzen zu lernen und jeden Moment bewusst zu leben), und so hat ihre besondere Fähigkeit Jem am Ende vielleicht geholfen – nach einem sehr trostlosen Anfang – einen Sinn im Leben zu finden.

Obwohl Jem es eigentlich besser weiß, versucht sie verzweifelt, das Schicksal zu verändern. Schicksal oder Zufall? Fatalismus oder Voluntarismus? Sind das Themen, mit denen Sie sich bewusst auseinandersetzen?

Ist unser Leben vorherbestimmt oder können wir unser Schicksal selbst in die Hand nehmen? Es ist sicher richtig, dass es eine entscheidende Rolle für unser weiteres Leben spielt, wo wir geboren wurden und wer unsere Eltern sind. Trotzdem glaube ich daran, dass wir unser eigenes Leben ansatzweise formen und beeinflussen können. Durch die Entscheidungen, die wir treffen, durch unsere Einstellungen anderen gegenüber, unser Verhalten etc. Die Zahlen, die Jem sieht, sind unveränderlich und das zeigt uns scheinbar, dass unser Schicksal mit dem Tag unserer Geburt ultimativ besiegelt ist, egal was wir tun. Für die Geschichte musste ich Regeln aufstellen – dass sich die Zahlen niemals ändern, war eine davon; dass Jem ihre eigenen nicht sehen kann, eine andere. Obwohl es sich nicht unbedingt mit meinen persönlichen Ansichten deckt, dient es doch hoffentlich der Geschichte!

Das Ende der Geschichte lässt einen mehr oder weniger schauern. Es ist dramaturgisch perfekt und glaubwürdig, gleichzeitig aber radikal und unversöhnlich. Also kein Happyend im eigentlichen Sinne. Das Beunruhigende wird dem Leser nicht genommen. War für Sie von Anfang an klar, wie die Geschichte endet?

Als ich mit dem Buch begonnen habe, kannte ich den Anfang und das Ende, wusste aber nicht, wie ich von einem zum anderen kommen sollte und musste den Mittelteil mehrere Male umschreiben. Und ich wollte am Ende unbedingt noch einen Dreh finden, um die Leser ein letztes Mal schauern zu lassen ...

Welche Bedeutung hat das Schreiben in Ihrem Leben und wie schreiben Sie? Gibt es erst die Idee für eine Geschichte oder die Figur oder die Stimmung oder den Ton?

Das Schreiben ist mir sehr wichtig. Es macht mir große Freude, weil ich erst spät dazu gekommen bin – ich habe damit angefangen, als ich schon fast 40 war. Der ganze Prozess ist noch völlig faszinierend für mich. Ich liebe die Ideen-Phase, wenn mir der Kopf schwirrt und ich ständig neue Wendungen und Facetten durchspiele. Ich mag es, die erste Fassung aufzuschreiben und zu beobachten, wie die Geschichte Gestalt annimmt und ich mag das überarbeiten, weil es darum geht, die Geschichte zu verbessern und man kann dabei solange experimentieren und neue Dinge ausprobieren bis alles sitzt. Zumindest mochte ich das Überarbeiten bei NUMBERS, denn momentan ringe ich mit meinem neuen Buch, einer Fortsetzung von NUMBERS – und das ist eher harte Arbeit als pures Vergnügen. Ich schreibe früh am Morgen, bevor ich meine Familie wecke und zur Arbeit gehe (ich habe noch einen „normalen“ Job, 4 Tage die Woche) und ich schreibe am Ende des Tages und an den Wochenenden. Mal hier eine Stunde, mal da eine Stunde – ich tendiere dazu, kurz und intensiv zu schreiben. Ich fange immer mit der Idee an – worum es in dem Buch geht – allerdings habe ich bei NUMBERS meine beiden Hauptfiguren sehr schnell gefunden, fast zeitgleich mit der Idee. Sie haben sich in meinen Kopf geschlichen und ich wusste sofort, wie sie aussahen und wie sie gesprochen haben. Es ist ein bisschen unheimlich, aber ich bin sehr dankbar dafür!