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Manga Zeichengrundlagen: Material - Tusche und Feder

 

Dieses klassische Duo ist essentiell für jeden Mangazeichner. Mit Feder und Tusche geben die meisten Künstler ihren Skizzen ein sauberes Finish. Nicht umsonst ist dieses Werkzeug so beliebt: Kaum ein anderer Stift ragt an das tiefe Schwarz einer guten Tusche heran.

Im Umgang mit der Zeichenfeder kommt es auf ein ruhiges Händchen an. Und das entwickelt man nur durch ausreichende Übung. Wer sich zum ersten mal an den Klassiker heranwagt, sollte sich ein bisschen Zeit zum Experimentieren nehmen, denn es gibt unzählige Federhalter, Federn und Tuschen – und jeder Künstler hat seine eigenen Favoriten.

Anfänger brauchen zunächst einen geeigneten Federhalter. Der sollte gut in der Hand liegen, denn wer viel zeichnet, bekommt schnell Schwielen. Generell sollte man ausprobieren, ob einem Modelle aus Holz oder Plastik zusagen und welche Länge man bevorzugt. Wer dazu neigt, Stifte mit viel Druck festzuhalten, kann schnell Schmerzen in der Hand bekommen, wenn der Halter hart oder unbequem ist.

Zeichenfedern sind die Weiterentwicklung von Gänsefedern, mit denen die Menschen früher geschrieben haben. Es gibt spezielle Federn für Kalligrafie (Schönschrift) oder zum Zeichnen. Unter Mangazeichnern werden die Modelle „Maru“ und „G-Pen“ am häufigsten verwendet. Maru ist sehr fein und toll für detailreiche Zeichnungen geeignet. Der G-Pen erlaubt schön geschwungene Linien mit einer variablen Strichstärke. Im Künstlerfachgeschäft gibt es zudem eine schier endlose Auswahl an Federn verschiedener Anbieter. Da sie in der Regel recht günstig sind, kann man einfach mal durchprobieren. Wichtig: Auch wenn Federn aus Metall sind, nutzen sie sich ab. Je stärker man drückt, desto schneller ist die Feder hin. Wenn ihr beim Zeichnen merkt, dass die Linien immer breiter werden und in ihrer Stärke weniger variabel ist, ist es Zeit für eine neue Feder.
 

Auch Tusche ist nicht gleich Tusche. Die Produkte unterscheiden sich in feinen, aber wichtigen Details. Etwa in der Zeit, die sie zum Trocknen brauchen oder ob sie wasserlöslich sind oder nicht. Bei japanischen Import-Tuschen speziell für Manga (z. B. Von Deleter) gibt es meist noch eine Empfehlung dazu, ob sich die Tusche für Marker eignet. Tut sie das nicht, verschmieren eure Outlines, wenn ihr mit dem Marker auf Alkoholbasis (z. B. Copics oder Neopiko) drüber geht. Wer mit Tusche und Markern arbeitet, wartet mit den feinen Outlines ohnehin am besten bis zum Schluss.

Auch wichtig: Reinigt beim Zeichnen die Feder regelmäßig von Tuscheresten, sonst trocknen sie an und eure Linien werden unsauber. Lasst die Seiten immer lange genug trocknen und rollt am Ende eine saubere Rolle Küchenpapier einmal drüber (nicht zurück rollen!). Radiert die Vorzeichnungen erst dann weg, wenn die Tusche zu hundert Prozent trocken ist.

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