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Flausch
Ein Bilderbuch für mehr Toleranz und Selbstbewusstsein
Mitten in der Stadt, hoch oben auf einem Mauervorsprung wohnt Flausch in einem Baumhaus. Das bunte Wesen ist gerade erst eingezogen und hat noch kein Tier zum Spielen gefunden. Die anderen halten immer ein bisschen Abstand – sie meinen das gar nicht böse, sie können Flausch einfach nicht einordnen, weil Flausch irgendwie immer anders aussieht.
Um den anderen die Scheu zu nehmen, lädt Flausch sie kurzerhand zu sich nach Hause ein. Und tatsächlich: Alle kommen zum großen Fest und haben Spaß. Aber eine Sache lässt die anderen nicht los. Sie beginnen zu fragen: Was bist du denn nun? Du musst dich entscheiden! Woher sollen wir sonst wissen, woran wir sind? Da kommt sich Flausch plötzlich falsch vor, dabei war doch bis eben noch alles richtig.
Zum Glück verstehen die anderen irgendwann: Es ist ganz egal, was das Flausch ist! Viel wichtiger ist, wie es Flausch geht! Flausch muss sich nicht festlegen und kann mal so und mal so sein. Sie selbst können das auch! Und das fühlt sich richtig gut an.
- Räumt mit Schubladendenken auf: Alle können spielen, womit sie wollen, und sein, wie es ihnen gefällt!
- Identifikationspotential: Ob Schnecke, kleine Maus, wilder Tiger oder Flausch, jedes Kind findet sich in den Figuren wieder
- Lustig geschrieben von Almut Schnerring ("Die Rosa-Hellblau-Falle"), der Expertin für geschlechtersensibler Pädagogik
- Liebevoll flauschig-bunt illustriert von Jennifer Coulmann
Ein Bilderbuch für Kinder ab 3 Jahren darüber, dass wir alle so ein können, wie wir wollen, ganz ohne Klischees, Vorurteilen oder Schubladendenken zu entsprechen.
1. Hamburger Rosa-Hellblau-Falle-Salon mit Almut Schnerring und Sascha Verlan | Hamburg
Raum für Austausch +kritisches Nachdenken zu Geschlechterrollen, Normen, Demokratie
Wenn dich die aktuellen Schlagzeilen wütend machen, wenn deine SocialMedia-Posts immer empörter werden und du das Gefühl hast, jeden Tag eine Petition unterzeichnen zu müssen – dann bist du damit nicht allein. Spätestens seit der SchMerz-Wahl, seinem Fünf-Punkte-Plan und den steigenden Prozenten der NoAfD ist so Vieles, was wir für unzerrüttbar hielten, am Zerbröseln, und so vieles hat mit Rollenbildern und Rosa-Hellblau-Falle zu tun: mit Frauenrechten, internalisierten Männlichkeitsbildern, mit immer enger werdenden Regeln, wer richtig und wer falsch sei. Genderverbote machen mehr Schlagzeilen als Femizide, die Familienministerin will Demokratieprojekte mit Verfassungsschutz durchleuchten, während die AfD ihre Jugendorganisation neu aufstellt und junge Menschen erreicht – ohne dass es von Regierungsseite einen demokratischen Gegenentwurf gibt. Der Berliner Senat plant, die vorurteilsbewusste Pädagogik aus dem Bildungsprogramm zu streichen, queere Themen und Vielfaltsperspektiven werden in Frage gestellt. … Und immer öfter gilt: Macht vor Moral, Meinung statt Wissenschaft… All das wirft Fragen auf, die schwer allein zu tragen sind: Was können wir tun? Lässt sich alleine überhaupt etwas bewegen? Warum reicht, was wir bisher tun nicht mehr aus?
Wenn dich solche Gedanken auch umtreiben, dann lass uns treffen. Nicht alleine damit bleiben. Zusammenschluss und Sisterhood, wenigstens gemeinsam weiterdenken, statt einsame Klicks und Empörkommentare. Der Rosa-Hellblau-Falle-Salon schafft Raum genau dafür.
Die Anmeldung sowie der Erwerb der Tickets laufen über die Webseite der Veranstalterin.