Foto von Andrea Offermann
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Andrea Offermann

Foto von Andrea Offermann

Andrea Offermann studierte Illustration am Art Center College of Design in Los Angeles/USA. Nach ihrem Abschluss 2005 kehrte sie nach Deutschland zurück und arbeitet seitdem im Kunst-, Comic- und Illustrationsbereich. Ihre Arbeiten wurden unter anderem mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet. Nach vielen Jahren in Hamburg lebt sie nun mit ihrer Familie in Potsdam.


In ihren Veranstaltungen präsentiert Andrea Offermann Dokumente aus der NS-Zeit und lädt das Publikum ein, tiefer in Wilhelm Werners Welt einzutauchen. Gemeinsam wird erkundet, was ihn dazu bewegte, Bilder zu „stehlen“ und vor den Nazis zu verstecken. Zudem geht sie mit den Teilnehmenden auf Spurensuche nach sogenannter „entarteter“ Kunst und ihrem Schicksal. Als erfahrene Illustratorin öffnet sie vielfältige Zugänge zur Kunst und regt zu Austausch und Fragen an.
Wohnort
Potsdam
Honorar
400,00 €

zzgl. MwtSt.

Webpräsenz
Publikumsalter
10 - 18 Jahren
Veranstaltungsart
Lesung
Vortrag
Signierstunde
Gespräch
Workshop
Live-Zeichnen
Digitale Veranstaltung
Genre
Kinderbuch
Comic und Graphic Novel
Themen
Geschichte/Gesellschaft
Besondere Infos
Je nach Veranstaltung benötigt die Autorin Beamer und Leinwand oder Whiteboard, gerne auch ein Flipchart.

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Das aktuelle Buch von Andrea Offermann

Wie ein Hausmeister „verbotene Kunst“ vor den Nazis rettete

Wilhelm Werner arbeitet in der Hamburger Kunsthalle – als Hausmeister kennt er die Künstlerinnen und Künstler, hilft bei Ausstellungen und erlebt das pulsierende Kunstleben hautnah. Doch als die Nationalsozialisten beginnen, sogenannte „entartete Kunst“ aus den Museen zu entfernen und zu vernichten, fasst Herr Werner einen mutigen Entschluss: Er stiehlt sieben Gemälde der Malerin Anita Rée aus dem Depot und versteckt sie in seiner Dienstwohnung direkt in der Kunsthalle. Trotz mehrerer Durchsuchungen dort bleiben die Bilder unentdeckt und überstehen so den Krieg.

Nach Kriegsende bringt Herr Werner die geretteten Werke zurück ins Museum. Über seine couragierte Tat spricht er nie öffentlich – er bleibt ein stiller Held. Die Autorin Andrea Offermann hat durch Gespräche mit Familienmitgliedern von Wilhelm Werner, Recherchen in Archiven und in der Hamburger Kunsthalle seine Geschichte rekonstruiert und sie in ein wunderbares Kinderbuch umgesetzt. Es erzählt auf zugängliche Weise davon, dass es in dunklen Zeiten mutige Menschen braucht – damals wie heute.

• Wahre Geschichte eines mutigen Menschen, der sich auf seine Weise den Nazis entgegenstellte

• Einblick in die dunkle Zeit der NS-Kulturpolitik und die Verfolgung „entarteter Kunst“

• Geeignet für junge Leser*innen ab 10 Jahren

• Ergänzt mit einer Erläuterung der historischen Hintergründe

Eine bewegende Geschichte über Mut, Kunst und Zivilcourage

Autoren*innenbild