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Edens Zero

Vom Mangaka Hiro Mashima!

Immer bestens informiert - die Carlsen Manga! News

Interview + Gewinnspiel: Nino von Ninotaku.tv über seinen Cameo-Auftritt in Edens Zero

Nino von Ninotaku.tv spricht im Interview über seine Leidenschaft für Anime, seine Begegnung mit Hiro Mashima, dem Schöpfer der Manga-Serien Fairy Tail und Edens Zero. Und wie es sich anfühlt plötzlich als Charakter in einem Manga aufzutauchen.

 

Carlsen: Du bist bestrebt, die deutschen Manga- und Anime-Fans ausgiebig über aktuelle News und Trends zu informieren. Zum einen über die Webseite Ninotaku.de, die du leitest, zum anderen über deinen YouTube-Kanal, NinotakuTV, den du 2013 ins Leben gerufen hast und der schon 420.000 Abonnenten hat. In der deutschen Manga-Szene bist du mittlerweile der bekannteste YouTuber. Wir freuen uns deshalb, dich heute interviewen zu dürfen. 

Zunächst einmal die Frage, wann du deine Leidenschaft für Japan und seine Popkultur eigentlich entdeckt hast. Ninotaku und Fairy Tail
 
Nino: Das begann in meiner frühen Kindheit, als Anime-Serien wie Robin Hood, Saber Rider oder Die tollen Fußballstars im deutschen Free-TV ausgestrahlt wurden. Damals war mir noch gar nicht klar, dass es sich dabei um Anime, also japanische Produktionen handelt. Für mich waren das einfach Zeichentrickserien. Erst viel später realisierte ich dann, dass Serien wie Pinocchio, Wickie oder Sindbad aus Japan kommen. Da die »Anime-Infrastruktur« in den Folgejahren mit Titeln wie Digimon, Conan oder Pokémon weiter ausgebaut wurde, blieb ich stets am Thema dran, importierte VHS-Kassetten und DVDs, und begriff so allmählich den Facettenreichtum dieses Mediums. Parallel wuchs in mir auch die Faszination für das Ursprungsland des Animes, die japanische Kultur, die Sprache, die Menschen, die Städte oder die Kulinarik.  
 

Carlsen: Du hast jetzt vor allem von Anime gesprochen. Bevorzugst du diese gegenüber Manga oder ist es schwierig, sich da eindeutig festzulegen? 
 Nino: Wenn ich mich festlegen müsste, fiele die Wahl wohl auf Anime. Wahrscheinlich, weil es damit bei mir losging, ich (generell) auf Animationen stehe und auch sehr empfänglich für Soundtracks oder Musik im Allgemeinen bin. 

 Carlsen: Da wir heute aber hauptsächlich über Manga reden wollen: Was ist denn dein Lieblings-Manga?  

 Nino: One Piece.  

 Carlsen: Denkst du, das könnte sich mit dem Erscheinen von Edens Zero 7 nun ändern? 

 Nino: Ich fürchte, dass es selbst Edens Zero nicht schaffen wird, Ruffy und die Strohhüte von meinem persönlichen Manga-Thron zu stoßen.  

 

 

Carlsen: Wie schon erwähnt, bist du der bekannteste YouTuber in der deutschen Manga- und Anime-Szene. Nun sehen dich jedoch auch Manga-Fans aus anderen Ländern: Dort, wo Hiro Mashimas Edens Zero 7 veröffentlicht wird, lernen Manga-Leser den B-Cuber Nino kennen. (Ein B-Cuber ist das Äquivalent eines YouTubers.) Nach einem Interview mit Mashima-sensei auf der Leipziger Buchmesse 2019, plante er, dich als Vorlage für eine Figur in Edens Zero zu verwenden. Kannst du uns etwas über diesen Charakter erzählen?  

Nino: Nun ja. Wenn ich jemals Cosplay machen möchte, habe ich es nun recht einfach (lacht). Aber ernsthaft: Mein Manga-Pendant ist mir wohl tatsächlich ziemlich ähnlich. Wir stehen beide auf Anime, produzieren beide Anime-Videos. Und ich glaube, dass wir wohl beide noch die ein oder andere Überraschung bereithalten werden. 

Carlsen: Im Juli 2019 hast du bereits deinen Fans auf Twitter mitgeteilt, dass du in Edens Zero 7 auftauchst. Zu dem Zeitpunkt wurde nämlich das Kapitel mit Nino im Weekly Shonen Magazine in Japan veröffentlicht. Mashima-sensei hatte ursprünglich angekündigt, dass es etwas dauern würde, bis du auftauchst. Zwischen deinem Interview mit ihm und deinem Auftritt in Edens Zero vergingen dann aber gerade mal ein paar Monate. Hättest du so früh schon damit gerechnet? 

Nino: Um ehrlich zu sein, hätte ich (zumindest in dieser Form) gar nicht damit gerechnet. Mashima-sensei und ich haben uns auf Anhieb sehr gut verstanden. Ich arbeite schon viele Jahre in der Branche, durfte viele japanische Künstler treffen, und weiß daher, wie wichtig Disziplin und Respekt im Umgang mit japanischen Kollegen sind. Meist verlaufen die Treffen sehr förmlich. So herrscht meist eine gewisse professionelle Distanz zwischen japanischem Künstler und (ausländischem) Reporter. Begünstigt wird dies zum Beispiel durch die Sprachbarriere und die daraus resultierende »indirekte Kommunikation« mit dem Interview-Partner (sprich: mit dem dazwischengeschalteten Übersetzer). Es ist sehr schwierig, diese recht starre Konstellation aufzuweichen. Bei Mashima-sensei war das jedoch anders. Wir verstanden uns auf Anhieb sehr gut und alberten sogar rum. Entsprechend war ich mir sicher, dass er Wort halten würde. Jedoch rechnete ich eher mit einem winzigen Gastauftritt. Und dies auch nicht nach so kurzer Zeit, sondern in ein paar Jahren.  

Carlsen: In Deutschland mussten sich die Leser allerdings dann doch etwas gedulden, bis sie die Geschichte rund um den Otaku-B-Cuber verfolgen konnten. Zum Zeitpunkt deines Interviews mit Mashima-sensei war in Deutschland gerade der erste Band von Edens Zero erschienen. Ende September erscheint nun endlich Band 7, in dem dein Alter Ego seinen ersten Auftritt hat. Wie denkst du, werden deine Fans reagieren bzw. haben dich vielleicht schon erste Nachrichten über den Otaku-B-Cuber erreicht? 

 


 
Nino: Natürlich musste ich meiner Community in Form diverser Postings auf den einschlägigen Social-Media-Plattformen davon erzählen. Den ersten Tweet habe ich nur wenige Minuten abgesetzt, nachdem mich Mashima-sensei fragte, ob er mich als Vorlage verwenden dürfte (lacht). Und was soll ich sagen? Meine Follower haben sich von Herzen für mich gefreut, es als »Belohnung« für meine Arbeit betitelt. Und das hat mich sehr berührt. Natürlich wird mir dieses Privileg nur zuteil, weil ich eine gewisse Reichweite, ein gewisses Standing in der deutschen Anime-Branche genieße. Was jedoch hin und wieder vergessen wird, ist die Tatsache, dass man Reichweite nicht geschenkt bekommt, und dass man sich ein Standing über viele Jahre aufbauen muss. Entsprechend schließe ich mich meiner Community an und betrachte meinen Cameo in Edens Zero als Belohnung, die schöner wohl nicht sein könnte.  

 

Carlsen: Was hältst du von deiner Darstellung im Manga, sowohl äußerlich als auch charakterlich? 
Nino: Abgesehen davon, dass mein Bart (noch) nicht weiß ist, bin ich sehr zufrieden (lacht). Bei den Charakterzügen gibt es definitiv Parallelen. Mal sehen, wie sich Ninos Geschichte entwickeln wird.  

Carlsen: Stimmst du der Aussage deines Alter Egos zu, dass Anime die Rettung des Universums sind? 

Nino: Ja! 

Carlsen: Denkst du, dein Charakter wird regelmäßig auftauchen?  

Nino: Das hoffe ich natürlich. Wer weiß, vielleicht ist er ja sogar so relevant für die Handlung, dass ich eines Tages eine Nino-Actionfigur in Akihabara kaufen kann. Wie cool wäre das denn? 

Carlsen: Wie Mashima-sensei auf Twitter angekündigt hat, soll Edens Zero bald einen Anime bekommen und auch als Game adaptiert werden. Denkst du, Nino wird darin vorkommen? Und wenn ja, kannst du dir vorstellen, dich in einer möglichen deutschen Synchronisation selbst zu sprechen? 

Nino: Wenn der Anime (so wie üblich) die Manga-Vorlage adaptiert (wovon ich schwer ausgehe), wird wohl bald ein animierter Nino über die japanischen TV-Bildschirme fegen. Unglaublich. Natürlich hoffe ich, dass die Anime-Variante von Edens Zero auch für Deutschland lizenziert wird. Mich »selber« in der deutschen Version zu synchronisieren, wäre wohl endgültig das i-Tüpfelchen auf einer ohnehin schon unglaublichen Geschichte. Ich hätte auf alle Fälle große Lust darauf und bleibe gespannt!  

Carlsen: In der limitierten Ausgabe von Edens Zero Band 7 gibt es fünf einzigartige Extras, unter anderem auch eine Autogrammkarte von dir sowie ein paar coole Ninotaku-Sticker. Hast du die selbst designt?  

Nino: Tatsächlich bin ich (nicht nur was die Marke Ninotaku betrifft) ein sehr pedantischer Mensch. Entsprechend gebe ich Dinge nur ungern aus der Hand. Logos, Designs oder Merchandise-Motive stammen also tatsächlich von mir. Oder zumindest die Ideen, Skizzen, Vorgaben. Die finalen Entwürfe übernehmen dann Menschen, die sich ein »bisschen« besser in Photoshop und Co zurechtfinden als ich (lacht).  

Carlsen: Eigentlich hatten wir ja alle gehofft, dass Mashima-sensei bald wieder nach Deutschland kommen kann. Aufgrund der aktuellen Covid-19-Pandemie ist dies zunächst einmal nicht möglich. Was würdest du ihm aber sagen wollen, würdest du ihm jetzt gegenüberstehen? 

Nino: Arigatou gozaimasu!  
           PS: Anime wird das Universum retten! 

Carlsen: Wir bleiben gespannt, wie es mit Nino, dem »göttlichen Faustvollstrecker«, in Edens Zero weitergeht. Vielen Dank für das Interview! 

 

Eden Zero Trailer

Edens Zero – der neue Manga vom Fairy Tail-Zeichner!

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