Der Westbund
Als Gegengewicht zur Zerasischen Allianz schlossen sich 296 n. P. Magaritten, Roswingen und Bellilior zu einem militärischen Bündnis zusammen, das seit dem Friedensvertrag aus dem Jahr 280 n. P. aber nur noch auf dem Papier existiert.
Bellilior
Hauptstadt: Beldona
Wappen: Amaryllis (Spinnenlilie)
Staatsoberhaupt: Arin Hohenreigen (seit 325 n. P.)
In Bellilior mischen sich seit jeher östliche und westliche Traditionen. Im Westen des Landes orientiert sich die Kultur eher an Magaritten und Roswingen, im Osten eher an Hazinth. Durch seine Lage - und Dank der Verbindung zwischen Zacheus Hohenreigen und Elilia Diomedes - profitiert Bellilior derzeit sowohl von den Forschungsfortschritten in den Ländern der Zerasischen Allianz (vor allem in der Medizin) als auch von den technischen Entwicklungen in Magaritten und Roswingen (Waffen, Schiffe, Aquädukte u.v.m.). Im Gegensatz zu Roswingen und Magaritten wird in Bellilior die Währung der Zerasischen Allianz vor allem im Osten des Landes als Zahlungsmittel akzeptiert.
Im Vergleich zu den Nachbarländern Roswingen und Magaritten wird Bellilior vor allem durch die starke Stellung des Rates und vom dadurch gewährten Einfluss der Adligen auf den König geprägt. Grund dafür war die Macht der Adelsfamilien zur Zeit der Gründung des Landes. Die Fürsten und Grafen wollten sich nur dann einem König unterordnen, wenn sie "ihre Rechte" behielten. Tatsächlich ist der König von Bellilior in der Regel bei jeder Entscheidung zumindest auf eine Duldung durch den Rat angewiesen. Darüber hinaus hat der Rat die Möglichkeit, drei Vorhaben pro Jahr auch gegen Willen des Königs durchzusetzen ("Sondervotum").
Auch wenn die Kinder der Könige als Thronerben geboren werden, bedarf jeder neue König der Zustimmung des Rates. Sprechen sich vier Fünftel des Rates gegen den anstehenden Kandidaten aus, wird ein neuer gewählt. Das führte in Bellilior von Anfang an zu vergleichsweise kurzen Amtszeiten der Staatsoberhäupter und gipfelte 309 n. P. darin, dass innerhalb eines Jahres sage und schreibe 34 Könige bzw. Königinnen Belliliors Thron bestiegen ("Jahr der 34 Kronen"). Für eine grundlegende Änderung der einschlägigen Gesetze fand sich bislang keine Mehrheit. Jedenfalls wird dem einfachen Volk aber der Zugang zum Rat einstimmig verwehrt. Zuletzt versuchte Zacheus Hohenreigen während seiner Regierungszeit, die Rechte des Rates zu beschneiden - oder aus seiner Sicht: den König als Staatsoberhaupt handlungsfähiger zu machen.
In Bellilior haben Männer und Frauen Zugang zu Rat und Thron. Der Rat bestimmt alle fünf Jahre einen neuen Vorsitzenden, der dreimal wiedergewählt werden kann.
Belliliors Wirtschaft wird vor allem durch den Handel nach Ost und West bestimmt. In jeder Stadt gibt es mindestens eine öffentliche Schule. Jungen und Mädchen werden teilweise getrennt unterrichtet. Neben der Hauptschrift des Westbundes gibt es eine stark vereinfachte Lautschrift, die es auch Menschen aus ungebildetem Stand eine schriftliche Kommunikation zu ermöglichen. Die Heirat in einen anderen Stand ist nicht verboten.
Roswingen
Hauptstadt: Rosazia
Wappen: Rose
Staatsoberhaupt: zuletzt Haim von Roswingen
Magaritten
Hauptstadt: Leucant
Wappen: Margerite
Staatsoberhaupt: zuletzt König Gyorg III. von Calgrund
Zerasische Allianz
Hauptstadt: Wechselt mit der Kaiserkrone zwischen den Mitgliedsländern
Wappen: Kirschblüte
Die Zerasische Allianz wird bis 340 n. P. vom König von Fabak als Kaiser regiert. Anschließend - oder nach vorzeitigem Ableben des regierenden Kaisers - wird das Zepter für die kommenden 40 Jahre an Azalia weitergereicht. Der Kaiser der Allianz erlässt für die gesamte Allianz geltende Gesetze, die von seinem Nachfolger erst nach zehn Jahren Amtszeit geändert werden können. Abgesehen davon behalten die Länder ihre Selbstständigkeit.
Wappen: Kirschblüte
Die Zerasische Allianz wird bis 340 n. P. vom König von Fabak als Kaiser regiert. Anschließend - oder nach vorzeitigem Ableben des regierenden Kaisers - wird das Zepter für die kommenden 40 Jahre an Azalia weitergereicht. Der Kaiser der Allianz erlässt für die gesamte Allianz geltende Gesetze, die von seinem Nachfolger erst nach zehn Jahren Amtszeit geändert werden können. Abgesehen davon behalten die Länder ihre Selbstständigkeit.