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Die unsichtbare Pyramide Die unsichtbare Pyramide Die unsichtbare Pyramide

Der Autor

Ralf Isau

Ralf Isau wurde 1956 in Berlin geboren. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Stuttgart und arbeitet neben dem Schreiben als Computer-Fachmann - eine Gemeinsamkeit, die er mit Scott Westerfeld teilt. Sein erster Roman war eigentlich nur als Geschenk für seine damals neunjährige Tochter gedacht. Inzwischen sind von Ralf Isau viele Romane erschienen und in mehrere Sprachen übersetzt worden. Sein Roman "Museum der gestohlenen Erinnerungen" wurde 1997 als bestes Jugendbuch mit dem Buxtehuder Bullen ausgezeichnet.
Fantasy

Interview mit Ralf Isau

Herr Isau, wie sind Sie auf die Idee zu dem Buch »Die unsichtbare Pyramide« gekommen - und was ist wahr daran?

Viele »Weltenschöpfer« - so nennt man gemeinhin die Fantasy-Autoren - begnügen sich mit einem fantastischen Reich. Manche bringen dazu noch die Erde ins Spiel. Mich hat es einmal gereizt, die Beziehungen zwischen drei Welten in einem einzigen Buch darzustellen. Das kann sehr schön durch die Silhouette einer Pyramide veranschaulicht werden: man sieht drei Ecken. Pyramiden gibt es wohl auf jedem Kontinent. Sogar im Meer vor der japanischen Küste wurden welche gefunden. Und auch die Zahl drei begegnet uns immer wieder, denken wir nur an die vielen Dreiergottheiten, die sich vom alten Ägypten und Babylon bis zur »heiligen Dreifaltigkeit« der Christenheit durchziehen. Ich fand es reizvoll, diesen globalen Phänomenen eine erzählerische Klammer zu geben, also daraus einen fantastischen Roman zu machen.

Wie lange haben Sie für dieses Buch recherchiert?

Mehrere Monate. Ich habe dazu Fachbücher gelesen, viel im Internet recherchiert und mich schriftlich mit einem Pyramidenexperten ausgetauscht. Insgesamt kommen da um die 170 Quellen zusammen.

Frankreich, England, China, Japan, Ägypten - Francisco kommt auf seiner Suche ganz schön herum. Welche Schauplätze der Handlung haben Sie selbst besucht?

Frankreich, England, Japan, die USA und ein paar andere Länder. Irland - die Insel Skellig Michael spielt ja im Roman eine besondere Rolle - habe ich erst im Sommer 2008 bereist. Sozusagen zur Kontrolle, ob auch alles stimmte. Ich war ganz zufrieden.

Welche Figur aus dem Roman wären Sie selbst gerne und warum?

Keine. Die haben mir alle zu viel Stress.

Was hat Ihnen beim Schreiben des Buches am meisten Spaß gemacht?

Es war reizvoll, die Vielfalt und auch die Unterschiedlichkeit der drei Welten auszugestalten. Noch interessanter ist es vielleicht gewesen, sich das Zusammenspiel so konträrer Kulturen auszumalen.

Was wünschen Sie den Lesern dieses Buches?

Ein wundervolles Leseabenteuer und vielleicht die Erkenntnis, dass es in unserer Welt noch sehr viel zu entdecken gibt. Man muss nur den ersten Schritt wagen

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