Buchempfehlung
 
Luci van Org und Michael Kernbach

Das Notbuch-Geleitwort

Es war einmal eine Welt, in der Wohlstand und Ordnung herrschten. Strom und Wasser flossen reichlich, und ebenso der Straßenverkehr. Die Menschen wohnten in Häusern mit Dächern, Türen und Fenstern. Am Tage fand ein jeder sein redliches Auskommen, des Abends sein eigenes Bett. War das Wetter garstig, drehte man die Zentralheizung an; wollte man mit Tante Inge in Augsburg sprechen, griff man wie selbstverständlich zum Telefon. Und wer eines irdischen Gutes bedurfte, der konnte es käuflich erwerben. Dafür war GELD da.

Legen wir das Märchenbuch beiseite, liebe Leser! Wie die Welt nach dem Geld nun genau aussieht, in der Sie das Notbuch dereinst zur Hand nehmen und zu Rate ziehen werden – wir wissen es nicht. Aber ganz sicher wird es nicht so sein wie in der märchenhaften Welt vor der Krise. Eher so wie in den Vororten Kalkuttas, Mexikos oder Pekings. Für einen Vorgeschmack muss man aber gar nicht in unbekannte Länder reisen. Man kann ihn auch bei einer Wanderung durch die Banlieues von Paris oder einem Campingurlaub in den neuartigen Tent-Cities in Nordamerika erhaschen. Denn auch wenn es Tom Buhrow nicht immer so deutlich sagt: Die meisten Leute dort leben gar nicht freiwillig so; auch nicht die tapferen amerikanischen Camper.
Aber Kopf hoch: Die Welt nach dem Geld ist zwar arm, aber fröhlich. Und wer – als tüchtiger Vater oder als Übermutter – der Armut mit Tatkraft begegnen will, findet im Notbuch in Wort, Bild und Ton all das, was man braucht, um seine Lieben durch das härter gewordene Leben zu lotsen.

Luci van Org und
Michael Kernbach


Heiter in der Not

Das Signum der neuen Zeit heißt: Schlichtheit und Bescheidenheit. Wahrer Genuss kommt stets aus dem Zuwenig und nicht aus dem Überfluss. Hand aufs Herz: War es damals, als alle das konnten, wirklich ein Genuss, sich sattzuessen? Ohne sich dafür anzustrengen? Wieviel besser schmeckt doch der selbst erjagte, nach Hause geschleppte und eingepökelte Hundebraten als damals, zu Stromzeiten, die dekadente Tiefkühlpizza aus dem „Supermarkt“. Aber wir wollen hier nicht nur das Lied des Verzichts singen. „Heiter in der Not“ soll unser Motto lauten! Dies ist die Zeit der Väter, der Mütter und der Übermütter – ihres Erfindungsreichtums, ihres Fleißes und ihres stetigen Lächelns!
Denn es muss nicht immer Kaviar sein, nein! Wichtiger als das Weihnachtsgeld und der Mallorca-Teint sind doch strahlende Kinderaugen vor dem einfachen Geschenk. Schmückend ist die von der Feldarbeit gegerbte Haut. Redlich ist es, schlicht von A nach B zu kommen und den Antriebswesen ausreichend Wasser und Hafer zu gönnen.


Was alles geht

Staunen Sie über die kleinen Helfer, die Mutter Natur uns gratis anbietet – von der Ameisenkonfitüre bis zur Eichhörnchen-Zahnbürste! Lernen Sie, wie vielfältig man verwerten kann, was die Reichen fortwerfen! Entdecken Sie die faszinierenden Möglichkeiten des Trendvergnügens „Verreisen“!


Monatsübersicht

AiON, Band 3

von Yuna Kagesaki
 
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Judge, Band 3

von Yoshiki Tonogai
 
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Arisa, Band 7

von Natsumi Ando
 
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Junjo Romantica, Band 14

von Shungiku Nakamura
 
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Black Butler, Band 11

von Yana Toboso
 
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K-On!, Band 1

von kakifly
 
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Buddha, Band 1

von Osamu Tezuka
 
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Monster Soul, Band 1

von Hiro Mashima
 
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DAISUKI, Band 112: DAISUKI 05/12

 
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One Piece, Band 62

von Eiichiro Oda
 
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Erementar Gerad, Band 17

von Mayumi Azuma
 
Erementar Gerad, Band 17

Otomen, Band 10

von Aya Kanno
 
Otomen, Band 10

Glanz der Sterne

von Rei Toma
 
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Soul Eater, Band 16

von Atsushi Ohkubo
 
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Hunter X Hunter, Band 28

von Yoshihiro Togashi
 
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Vampire Knight, Band 13

von Matsuri Hino
 
Vampire Knight, Band 13