Luci van Org
Mehrzweckentertainerin
„Mach das, was Dich begeistert, zum Beruf und arbeite mit Freunden.“ Das war und ist das Motto von Luci van Org, Berlinerin, Jahrgang 1971.
Luci ist äußerst begeisterungsfähig – und sie hat viele Freunde. Deshalb ist die Liste dessen, womit das künstlerische Multitalent bereits seine Brötchen verdient hat oder es gerade tut, ganz schön lang. Bereits im Alter von 12 Jahren trat sie mit Janis Joplin Songs in Blues-Clubs auf und gründete ihre erste Band. Mit 16 unterschrieb die Lateinschülerin ihren ersten Plattenvertrag. In den darauf folgenden Jahren war sie Kunst- und Anglistikstudentin, Backingsängerin, Popstar „Lucilectric“ („Weil ich ein Mädchen bin“ war 1994 wochenlang ganz weit oben in den Charts), Radio- und Fernsehmoderatorin.
Songwriterin, Musikproduzentin, Bassistin, Schauspielerin, Gesangscoach, Leadsängerin der Band „ÜEBERMUTTER“, Zeitungs-, Buch- und Drehbuchautorin, Illustratorin und Grafikerin ist sie noch immer. Und natürlich weiter auf dem Weg zu den nächsten, noch unbekannten Ufern.
Der „VEID“, der „Bundesverband der verwaisten Eltern e.V.“, machte Luci aufgrund ihrer unkonventionellen, künstlerischen Herangehendweise an das Thema Tod 2006 zur Schirmfrau. Eine caritative Aufgebe, die Luci sehr am Herzen liegt und der sie mit großer Begeisterung nachkommt.
Aktuellste Projekte sind das von ihr mit Bildtafeln versehene „Notbuch mit Notaufnahmen“ und die wahnsinnigste aller Internetserien namens „Heim, Herd, Hund“, die neben Luci in der Hauptrolle mit so namhaften Stars wie Ralph Herfurth, Katia Saalfrank, Kim Fisher, Tina Ruland, Leonard Lansing, Hendrikje Fitz, Oscar Ortaga Sanchez, Ina Paule Klink, Stumpen und Thomas Rainer aufwarten kann.
Gemeinsam mit Ziegler- Film produziert Luci selbst – schließlich war und ist sie schon immer lieber ihre eigene Chefin.
Sagen, wo es langgeht in Lucis Leben, das darf außer ihr nur einer – Lucis fünfjähriger Sohn Victor. Denn auch trotz eines übervollen Terminkalenders: An allererster Stelle steht für „ÜEBERMUTTER“-Luci immer ihre Familie.
Michael Kernbach
Jahrgang 1965, begann seine Karriere in den 90er-Jahren als Miterfinder und Masterminder von Guildo Horn. Er wurde mit dem ECHO, dem Viva-Cometen und der goldenen Stimmgabel ausgezeichnet. Seit 1999 arbeitet der Musik- und Comedyautor auch als Komponist und Produzent für deutsche Musikikonen wie Michael Holm. Er arbeitet als Kolumnist und Autor und schreibt für verschiedene Hörfunk-,Tonträger- und TV-Formate. Für den Nummer-eins-Hit "Steuersong", den Kernbach für die Gerd-Show mit erschuf, wurde er mit Doppelplatin ausgezeichnet. Mit Luci van Org gründete er 2007 das Metalensemble Üebermutter und arbeitet mit der Künstlerin eng an verschiedenen Projekten zusammen.
So weit, so gut. Herr Kernbach würde mit eigenen Worten seinen Werdegang etwas anders beschreiben:
"Nonsignore Michael Kernbach erblickte im Jahre des Herren 1965 in der Domstadt zu Trier das Licht der Welt. Nach einer von schwerer Pubertät geprägten Jugend erschien ihm der Meister in Gestalt seines WG-Nachbarn Guildo Horn, mit dem er sich in orthopädischen Strümpfen auf Pilgerfahrt nach Mendocino begab. In der Schlagerschlacht von Birmingham anno 1998 vernichtend geschlagen, lästerte Kernbach nach seiner Heimkehr in blinder Wut gegen den Kanzler Gerd, der ihn dafür mit dem Nummer-1-Hit ´Der Steuersong´ schlug und ihn später in die alte Hauptstadt verbannte, wo er heute als Reimsiedler in einer Klause für Rockmusik jungen Padawan das Verzerren von Gitarren beibringt. K. schreibt in seiner Freizeit ununterbrochen Spassbücher, mittlerweile sind es über 20 Stück, und es ist kein Ende abzusehen. Außerdem hält er sich für die Reinkarnation von Helmut Schön und trägt darum nach Einbruch der Dunkelheit gerne Schiebermützen."